Seefahrer, Exhäftlinge und Rockerbanden sind ohne Zweifel die Personengruppen, die man bis vor gar nicht all zu langer Zeit mit dem Tragen von Tätowierungen assoziierte. Der Blick in die Zeitung verrät jedoch, dass sich Tattoos mittlerweile in allen Gesellschaftsschichten etabliert haben. In fast jeder Personengruppe werden sie getragen und haben meist sogar Kultstatus, bezeugen sie doch die Schmerzresistenz, die Härte ihrer Träger. Auch, wenn sich das Image der bunten Hautbilder grundlegend geändert hat, gilt es einige Dinge zu beachten, bevor man sich unter die Nadel begibt.

 

 

Während die Wurzeln der heutigen Tätowierungen bei den Ureinwohnern in Übersee liegen und sie dort eher Religiosität oder Stammeszugehörigkeit bekundeten, sind die Gründe heute andere, sich stechen zu lassen. Mittlerweile gilt das Tattoo als individueller Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und spiegelt zumeist auch ein Stück Lebensphilosophie des Tragenden wieder. So finden sinnträchtige, meist asiatische Schriftzeichen oder auch bedeutungsvolle Symbole und Figuren immer öfter den Weg und ihren Platz zu den verschiedensten Körperregionen.

 

Folglich hat sich das Tätowieren zu einer regelrechten Kunst entwickelt und unterliegt auch einer steten Weiterentwicklung.

 

 

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