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Tattoom stellt euch in regelmäßigen Abständen Interviews mit bekannten Tattoo Künstlern vor, die euch einen kleinen Einblick in Ihre Motivation und Kunst geben. Für uns ist es immer wieder schön zu erfahren aus welch verschiedenen Richtungen die diversen Tätowierer kommen und freuen uns immer über weitere Hinweise. Tattom wünscht viel Spaß beim lesen.

 

 

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Stell Dich uns doch kurz vor:

Ich bin Stefan Krämer, 1976 in Heidelberg geboren und tätowiere nun seit Ende 1999. Anfangs im Power Studio in Landau / Pfalz, am 22.1.2011 habe ich dann die Skullfactory in Hamburg eröffnet.

 

 

Wie bist Du damals zum professionellen Tätowieren gekommen?

Mit dem Auto 😀

 

Beschreibe doch kurz Deinen bevorzugten Stil:

Ich habe eigentlich keinen bevorzugten Stil! Ich bevorzuge hauptsächlich nicht immer das Gleiche zu tun. Am häufigsten tätowiere ich allerdings realistische Black & Grey Tattoos  in Kombination mit Farbelementen.  Ich mixe auch sehr gerne alle möglichen Stilrichtungen innerhalb eines Tattoos. Wenn ich mehrere B+G Arbeiten nacheinander hatte freue ich mich auf was Farbiges und umgekehrt. Ich könnte mich nie auf nur einen Stil festlegen, das würde mich zu Tode langweilen.

 

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Was war Deine allererste Berührung mit dem Thema Tattoos?

Als ich 16 war ließ sich mein Freund, der älter war als ich, den Oberarm tätowieren. Ich schätze damit hat er mich infiziert.

 

Welchen künstlerischen Background hast Du?

Das kommt darauf an was man darunter versteht… Ich habe schon seit ich denken kann gezeichnet. Als es dann ans tätowieren ging war mir die Kunstschule, wo ich mehrere Semester „zeichnen der Menschengestalt“ und „Grafik und Design“ absolviert habe, eine große Hilfe um schneller voran zu kommen. „Fotografie“ habe ich eigentlich nur für mich, zum Spaß, belegt; habe aber festgestellt, dass es mich bei der Präsentation meiner Arbeiten sehr weiter bringt. Ansonsten habe ich wahrscheinlich schon jedes erdenkliche Medium ausprobiert und muss immer wieder feststellen dass mir die Haut das liebste ist.

 

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Wie gehst Du beim Erarbeiten Deiner Motive vor?

Das kommt ganz auf den Motivwunsch des Kunden an. Bei realistischen Motiven brauche ich ja nichts zu erstellen; Foto nehmen, durchpausen, übertragen, fertig. Bei allem anderen nehme ich den Kundenwunsch, gebe meinen Senf dazu und mache dann entweder eine Linienskizze oder male es direkt auf die Haut. Meistens eine Kombination aus beidem. Eine Skizze vorab mache ich eigentlich nur wenn ich der Meinung bin dass ich für mich eine benötige. Ansonsten setze ich das Vertrauen des Kunden in mich und meine Arbeit voraus.

 

 

 

Woher kommen Deine Inspirationen?

Bei den Tattoos ganz klar vom Kunden. Wenn mir ein Neukunde seine Ideen schildert weiß ich meistens schon wie ich es aufbauen will. Bei meinen Stammkunden stellt sich die Frage nicht, die kennen mich und ich kenne sie. In meiner Freizeit zeichne und Male ich ausschließlich für mich. Da kann ich eigentlich gar nicht sagen wo die Inspiration herkommt… das ist eher ein unterbewusster Prozess.

 

 

 

Künstler die dich beeindruckt oder beeinflusst haben?

Das waren so viele und es werden in Zeiten von Facebook und allen möglichen Webseiten und Portalen immer mehr. Mich beeindruckt im Moment die Menge der technisch perfekten Tätowierer am meisten. Ich denke jedes der 50 bis 150 Tattoos, die ich täglich sehe und die mir gefallen, beeinflusst mich und meine Arbeiten. Das bestimmten Künstlern zuzuschreiben ist unmöglich.

 

 

 

Etwas was Du der Welt schon immer mitteilen wolltest?

Gäbe es keine Kunden die sich von Pfuschern tätowieren lassen, gäbe es auch keine Pfuscher!

Was nichts kostet ist auch nichts!

Informiert euch!

 

 

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Kontakt:

Skullfactory

Wandsbeker Chaussee 246

22089 Hamburg

040/20982917

 Web:

www.skullfactory.de

www.facebook.com/skullfactory.tattoo

www.facebook.com/skullfactory.tattoo.page

 

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