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Tattoom stellt euch in regelmäßigen Abständen Interviews mit bekannten Tattoo Künstlern vor, die euch einen kleinen Einblick in Ihre Motivation und Kunst geben. Für uns ist es immer wieder schön zu erfahren aus welch verschiedenen Richtungen die diversen Tätowierer kommen und freuen uns immer über weitere Hinweise. Tattom wünscht viel Spaß beim lesen.

 

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Stell Dich uns doch kurz vor:

 

Mein Name ist Gubser Kevin und bin am 10.05.1978 geboren. Aufgewachsen bin ich in den Schweizer Alpen und auch zum jetzigen Zeitpunkt noch zwischen den Bergen Zuhause. Im Kindesalter fand ich für mich ein Mittel dem grauen, starren, schon fast vorgeschriebenen Dasein zu entfliehen: das Zeichnen. Durch das Zeichnen tauchte ich meine Welt in Farbe und Kreativität. Diese Leidenschaft wuchs von Jahr zu Jahr und ich hatte beschlossen meinen Lebensunterhalt damit zu verdienen.

 

 

 

Wie bist Du damals zum professionellen Tätowieren gekommen?

 

Durch meine innere Stimme, welche mir verdeutlichte, dass ich eine neue Herausforderung brauche. Allein das Zeichnen und Malen brachte mir und meinen Mitmenschen zu wenig. Dies änderte sich mit der Tattoomaschine. J

 

 

 

Beschreibe doch kurz Deinen bevorzugten Stil:

 

Nach 30 Jahren Erfahrung im Zeichnen aber nur einer relativ kurzen Zeit des Tätowierens würde ich mich in dieser Hinsicht als Greenhorn bezeichnen, dass sich noch auf der Suche befindet. Wie ich mich jedoch selber einschätzen kann, werde ich mich nie definitiv für einen Stil entscheiden. Ich verirre mich gerne in diverse Stile in welchen ich mich ausleben kann. Das Abstrakte wie auch das Realistische spricht mich an und ich versuche diese beiden Stile ineinander fliessen zu lassen. Oder wie Bruce Lee sagte: Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist und füge das hinzu, was dein Eigens ist.

 

 

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Was war Deine allererste Berührung mit dem Thema Tattoos?

 

Da hat mein Langzeitgedächtnis eine Lücke. Ich weiss es leider nicht mehr. Jedoch ein entscheidendes Erlebnis war, dass ich alle folgen von Miami Ink anschauen musste, weil meine Freundin Ami James total cool fand.

 

 

 

Welchen künstlerischen Background hast Du?

 

Denke der künstlerische Background ist schon in meinen Genen verknüpft. Also wurde sicher ein grosser Teil weitergegeben. Dazu kommt das eigenständige Denken, die Eindrücke von aussen wie von innen mit einer Mischung vom bisher Angelernten. Mein Interesse am Kreativen war schon sehr früh erkennbar. Nach der Schulzeit absolvierte ich deshalb eine Zeichner – Lehre im technischen Tiefbau Bereich und als Hobby bemalte ich weisse Blätter bunt und liess graue Wände zum Leben erwachen.

 

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Woher kommen Deine Inspirationen?

 

Man blickt sich um, schaut der Angst in die Augen, schreitet ein paar Schritte Richtung Wahnsinn, nimmt von dieser eben ein Stück und vermischt es mit dem irdischen. J

 

 

 

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag bei Dir/ Euch aus?

 

Wenn ich arbeite, dann heisst das Mails schreiben oder Gartenarbeit verrichten. Falls ihr das Tätowieren meint zählt dies für mich noch immer zum Vergnügen!

 

 

 

Künstler die dich beeindruckt oder beeinflusst haben?

 

Da gibt es viele, aber um nur einige in der Tattooszene zu nennen: Die Jungs aus LA mit ihrem Chicano Style: Steve Soto, Jun Cha oder Jose Lopez. Realistische: Silvano Fiato und was die Kunst angeht der Deutsche Florian Karg.

 

 

 

Etwas was Du der Welt schon immer mitteilen wolltest?

 

Ich sprach schon zu oft zu der Welt und merkte schnell, dass sie nicht meine Sprache spricht.

 

 

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Kontakt:

 

Swiss ink Tattoo

Kauenstrasse 4

8887 Mels ( Schweiz )

 

Webseite: www.Swiss-ink-Tattoo.ch

 

www.facebook.com/pages/Swiss-ink-Tattoo/256354811057081

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