Branding – „Kiss of Fire“

Heutzutage ist Branding eine Form der Körperkunst, die eigentlich nicht mehr so weit verbreitet ist im Gegensatz zu Tattoos und Piercings. Doch auch Branding ist schon uralt, und war beinahe auf der ganzen Welt verbreitet. Bei den Kelten, Römern und Ägyptern wurden Sklaven, Leibeigene, Sträflinge und von der der Gesellschaft Ausgestoßene oft gebranntmarkt. Diese Methode der Kennzeichnung war auch in China und Japan weit verbreitet. In manchen Ländern wurde sogar den Sträflingen das jeweilige Delikt auf die Stirn gebrannt. Es gibt aber auch heute noch Naturvölker in Afrika und Asien, die Branding als Kult betreiben.

 

Mehr noch als Tattos und Piercing hat Branding einen stark rituellen Charakter. Für viele ist es eine Art Symbol, ein Ausdruck ihrer Initiation (als Markierung eines bestimmten Lebensabschnittes oder vor Eintreten in einen neuen Abschnitt) oder Ausdruck besonderer Liebe und Hingabe an eine Person oder Situation. Aber auch ästhetische Gründe spielen eine Rolle. So ist Branding auch eine Spielart in der SM-Szene und kann ein Zeichen völliger Hingabe an eine Person, oder auch ein eindeutiger Ausdruck für Besitzrecht sein.

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