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Body Modification-Ausstellung im Museum der Kulturen Basel

Ob aus religiösen Gründen, ästhetischem Bewusstsein oder der Zugehörigkeit zu einer Gruppe: Körpermodifikationen gab und gibt es in allen Kulturen und zu allen Zeiten, wenn auch in sehr unterschiedlicher Art und Weise. Die Sonderausstellung „Make Up – Aufgesetzt ein Leben lang?“ im Museum der Kulturen in Basel widmet sich dem Phänomen der Körpermodifikation und beleuchtet die Hintergründe.

Der menschliche Körper ist ein nie fertig gestelltes Bauwerk. Es werden Zähne ersetzt, Haare gefärbt, Implantete verbaut, Haut tätowiert. Ob auf, in oder unter der Haut: der Körpermodifikationen sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Mit den Beweggründen, seinen Körper zu gestalten, beschäftigt sich seit dem 27. September die Sonderausstellung „Make Up – Aufgesetzt, ein Leben lang?“ im Museum der Kulturen in Basel.

Warum lässt man sich tätowieren? Welchen geschichtlichen Hintergrund haben Tunnel-Piercings? Beginnend bei temporären Veränderungen, wie dem täglichen Schminken des Gesichtes, bewegt sich die Ausstellung auch zu extremeren und irreversiblen Veränderungen, wie Narbenschmuck oder Körpertransformation. Dabei beleuchtet sie die Bedeutungen und Funktionen solcher Eingriffe und bettet sie in einen historischen und kulturellen Kontext ein.

Die Ausstellung „Make Up – Aufgesetzt, ein Leben lang?“ läuft noch bis zum 6. Juli 2014.

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